Für die Silvesternacht verschärft Berlin die Sicherheitsmaßnahmen. Die Polizei hat bekanntgegeben, in welchen Stadtteilen ab dem Abend des 31. Dezember Feuerwerksverbote gelten. In einzelnen Bereichen kommt zusätzlich ein Verbot für Messer und Waffen hinzu, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf Telegram. Hintergrund sind die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren und die wachsende Zahl illegaler Böller.
Diese Orte gelten als feuerwerksfreie Zonen
Verboten ist dort Pyrotechnik der Kategorien F2, F3 und F4 sowie Feuerwerk ohne Zulassung oder Kennzeichnung. Die Regeln gelten unter anderem in folgenden Bereichen:
- Alexanderplatz
- Steinmetzkiez in Schöneberg
- Teile der Sonnenallee und angrenzende Straßen in Neukölln
- Admiralbrücke und umliegende Straßen in Kreuzberg
Betroffen ist vor allem starkes Feuerwerk, das immer wieder zu Verletzungen und Bränden führt.
Nicht alles ist untersagt. Feuerwerk der Kategorie F1 darf auch in den Sperrzonen verwendet werden. Dazu gehören Wunderkerzen, Tischfeuerwerk, Knallerbsen und Konfetti-Knallkörper. Diese gelten als vergleichsweise ungefährlich.
Besonders strenge Regeln rund um das Brandenburger Tor

Rund um das Brandenburger Tor gelten zusätzliche Vorschriften. In diesem Bereich sind nicht nur Feuerwerkskörper verboten, sondern auch das Mitführen von Messern und Waffen.
Die erweiterte Verbotszone umfasst:
- die Straße des 17. Juni
- den Großen Stern, wo ein alternatives Silvesterprogramm geplant ist
- den Tiergarten
- Teile des Hansaviertels
- das Parlaments- und Regierungsviertel
Hier ist jede Art von Pyrotechnik untersagt – das ist Teil der Sicherheitsauflagen für die Veranstaltungen.
Die Verbote treten am 31. Dezember um 18:00 Uhr in Kraft und gelten bis zum 1. Januar um 06:00 Uhr. In dieser Zeit wird die Polizei verstärkt kontrollieren und Präsenz zeigen.
Wie viele Einsatzkräfte unterwegs sein werden
Die Behörden rechnen mit einer angespannten Lage in der Silvesternacht:
- rund 4.000 Polizistinnen und Polizisten sind im Einsatz
- mehr als 1.500 Kräfte der Feuerwehr stehen bereit
Nach Angaben des rbb wurde in diesem Jahr mehr legales Feuerwerk verkauft. Gleichzeitig hat die Polizei deutlich mehr illegale Pyrotechnik sichergestellt.
Warum die Maßnahmen verschärft wurden
Seit Beginn der Vorweihnachtszeit hat die Polizei etwa 140.000 Feuerwerkskörper beschlagnahmt. Mehr als zwei Drittel davon gehören zur Kategorie F4, darunter sogenannte Kugelbomben. Diese sind ausschließlich für professionelle Pyrotechniker erlaubt.
Im vergangenen Jahr führten solche Sprengkörper zu schweren Verletzungen und erheblichen Schäden an Gebäuden. Das war ein zentraler Grund dafür, die Regeln für diese Silvesternacht deutlich zu verschärfen.
Zuletzt hatte Berlin auch aus einem ganz anderen Grund Aufmerksamkeit auf sich gezogen – Optimus von Tesla live in Berlin: Was der humanoide Roboter auf dem Weihnachtsmarkt zeigte und was bisher bekannt ist.

