Der britische Ingenieur und beliebte YouTuber Chris Doel beeindruckte das Internet mit seinem neuen Projekt – einer selbstgebauten Powerbank mit 500 Akkus aus Einweg-Vapes. Laut dem Erfinder kann dieses System seine Werkstatt drei Tage lang mit Strom versorgen oder ein Haus etwa acht Stunden lang betreiben, berichtet osteopathisch-leben.de.
Die Idee entstand, als Doel bemerkte, wie viele Einweg-Vapes täglich auf dem Müll landen. In jedem befindet sich eine kleine Lithium-Ionen-Batterie, die sich für eine Wiederverwendung eignet. Der Ingenieur beschloss, diesen Zellen ein „zweites Leben“ zu schenken.
Wie die einzigartige Powerbank entstanden ist
Chris sammelte Tausende leerer Vapes, zerlegte sie von Hand und trennte die Elektronik von den Batterien. Jede Zelle wurde überprüft, getestet und sortiert – Batterien mit einer Ladung unter 3 Volt wurden entsorgt. Nach der Auswahl der 500 besten Zellen entwarf Doel 3D-gedruckte Module, in denen er die Batterien mithilfe von Kupferdrähten parallel verband.
Das resultierende System aus sieben Blöcken lieferte etwa 50 Volt, während ein integriertes BMS-Modul und Sicherungen die Konstruktion vor Überlastung schützten. Ein Wechselrichter wandelte die Spannung in die standardmäßigen 240 Volt um, sodass Beleuchtung, Computer und Messgeräte in seiner Werkstatt betrieben werden konnten.
Der Ingenieur betont, dass ein solches Projekt tiefgehende Kenntnisse in Elektronik und die Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen erfordert. Lithium-Ionen-Batterien können bei unsachgemäßem Umgang gefährlich sein, daher sollte man das Experiment ohne Erfahrung nicht nachmachen.
Gleichzeitig zeigt die Erfindung das Potenzial des Elektronik-Recyclings – die Nutzung von Abfällen zur Schaffung neuer, umweltfreundlicher Energiequellen.
Lesen Sie auch, warum das Unternehmen NVIDIA die Produktion der RTX 5060 Ti reduziert und warum die beliebte Grafikkarte bald aus dem Verkauf verschwinden könnte.

