Der FC Red Bull Salzburg hat auch diesmal nicht über die gesamte Spielzeit mit dem FC Bayern mithalten können, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf sport.orf.at. Das winterliche Testspiel in Wals-Siezenheim endete deutlich mit 0:5, obwohl die Gastgeber lange Zeit ordentlich dagegenhielten und vor der Pause sogar mehr verdient gehabt hätten.
Ein stabiler Beginn und ein Gegentor zur Unzeit
Vor rund 29.000 Zuschauern präsentierte sich Salzburg in der ersten Hälfte kompakt und mutig. Die Mannschaft ließ den Ball laufen, störte früh und zwang den Gegner immer wieder zu einfachen Lösungen. Klare Torchancen für Bayern blieben zunächst aus.
Kurz vor dem Pausenpfiff änderte sich das Bild. Nach einer Aktion im Strafraum landete der Ball bei Hiroki Ito, der aus kurzer Distanz traf und den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Der Treffer zum 0:1 kam aus Salzburger Sicht denkbar ungünstig.
Viele Wechsel, klare Vorteile für Bayern

Nach dem Seitenwechsel tauschten beide Trainer fast komplett durch. Genau in dieser Phase zeigte sich die größere Tiefe im Kader des FC Bayern München. Mit frischen Kräften erhöhte der deutsche Rekordmeister das Tempo spürbar.
Besonders über die rechte Seite brachte Konrad Laimer Dynamik ins Spiel. Salzburg kam defensiv zunehmend unter Druck und verlor Schritt für Schritt die Kontrolle. Trotz einzelner guter Defensivaktionen kippte das Spiel klar zugunsten der Gäste.
Die Schlussphase bringt die Entscheidung
In den letzten 20 Minuten brach die Salzburger Defensive endgültig ein. Lennart Karl traf zunächst per Flachschuss und später sogar per Kopf zum Doppelpack. Dazwischen erhöhte Felipe Chavez nach einer Hereingabe auf 0:3.
In der Nachspielzeit setzte Tom Bischof mit einem Volleyschuss den Schlusspunkt. Das 0:5 spiegelte die Kräfteverhältnisse der zweiten Halbzeit deutlich wider, auch wenn der Spielverlauf lange Zeit ausgeglichener wirkte.
Chancen waren da, die Effizienz fehlte erneut

Trotz des klaren Endergebnisses hatte Salzburg vor der Pause mehrere gute Möglichkeiten. Sota Kitano prüfte den Bayern-Torhüter, ein weiterer Abschluss wurde auf der Linie geklärt. Auch Edmund Baidoo war an einem gefährlichen Angriff beteiligt.
Nach der Pause blieb nur noch ein nennenswerter Offensivmoment. Ein Freistoß von Kerim Alajbegović landete an der Latte, mehr kam von den Gastgebern nicht mehr.
Deutliche Worte nach dem Abpfiff
Trainer Thomas Letsch zeigte sich nach dem Spiel sichtlich enttäuscht. Er lobte die erste Halbzeit, kritisierte jedoch den kompletten Leistungsabfall nach der Pause. Seine Mannschaft habe dem Spiel nur noch hinterhergelaufen und die Kontrolle verloren.
Auch Verteidiger Stefan Lainer fand klare Worte. Der zweite Durchgang habe nicht dem Anspruch der Mannschaft entsprochen und sei insgesamt enttäuschend gewesen.
Blick nach vorne Richtung Europapokal

Trotz der erneuten klaren Niederlage gegen Bayern bleibt Salzburg Zeit zur Korrektur. Es war bereits das vierte Winter-Testspiel zwischen beiden Teams, mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen in den vergangenen Jahren.
Der Fokus richtet sich nun auf den Pflichtspielauftakt. Am 22. Januar trifft Red Bull Salzburg in der Europa League auf den FC Basel. Dort werden Fehler wie in der zweiten Halbzeit kaum verziehen.
Auch im Wintersport sorgt aktuell eine klare Entscheidung für Diskussionen, diesmal geht es um die Qualifikationsboni bei den Skispringerinnen.

