In den Gastgeberstädten der Fußball-WM 2026 ziehen die Hotelpreise deutlich an. Das betrifft alle drei Austragungsländer, doch besonders auffällig ist die Entwicklung in Mexiko. Dort sind die Preise so stark gestiegen, dass viele Fans überrascht reagieren, berichtet osteopathisch-leben.de.
Mexiko-Stadt: fast +1000%
Der deutlichste Preissprung wurde in Mexiko-Stadt gemessen. Im Vergleich zu den Wochen vor dem Turnierauftakt liegen die Hotelpreise im Schnitt bei +961%.
Laut The New York Times kann eine Nacht rund um das Eröffnungsspiel (10.–11. Juni) bis zu 3800 Dollar kosten. Die verfügbaren Zimmer werden schnell gebucht, und viele Hotels melden schon jetzt eine außergewöhnlich hohe Nachfrage.
Auch in Monterrey und Guadalajara sieht es ähnlich aus: +466% und +405%. Wer dort kurzfristig anreisen möchte, wird kaum noch bezahlbare Optionen finden.
USA: starke Anstiege in Städten, die man nicht unbedingt erwartet hätte

In den USA ist das Bild gemischt. Die größten Sprünge verzeichnen Kansas City (+364%), Atlanta (+344%) und San Francisco (+342%). Dort reagieren Hotels besonders schnell auf den steigenden Buchungsdruck.
Interessant ist, dass Metropolen wie New York und Los Angeles weniger hohe prozentuale Anstiege zeigen — +228% und +211%. Grund dafür ist vor allem, dass die Preise dort ohnehin ganzjährig hoch sind. Für Fans bleibt die Übernachtung trotzdem sehr teuer.
Kanada: etwas ruhiger, aber nicht stabil
Kanadische Städte verzeichnen bislang moderatere Entwicklungen. In Vancouver liegen die Preise bei rund +233%, in Toronto bei +78%. Dort werden weniger Spiele ausgetragen, wodurch sich der Anstieg langsamer bemerkbar macht. Fachleute gehen jedoch davon aus, dass auch hier im Frühjahr weitere Preisschübe folgen könnten.
Wie es weitergeht
Analysten rechnen damit, dass die Preise im Laufe des Frühjahrs nochmals steigen — um etwa 20–40%. Die Zahl der verfügbaren Zimmer nimmt in allen drei Ländern schneller ab als erwartet. Wer zur WM reisen will, sollte daher möglichst früh buchen, bevor die nächste Preisrunde einsetzt.
Im Kontext der WM-Vorbereitungen lohnt sich auch ein Blick auf die jüngsten Entwicklungen im europäischen Fußball und die Diskussionen rund um kommende Schlüsselspiele.

