Elon Musk plant, eine riesige „Roboterarmee“ namens Optimus zu erschaffen, die seiner Meinung nach die Welt verändern und Armut beenden kann, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf wired.com. Der amerikanische Milliardär erklärte, dass er zur Umsetzung dieses ehrgeizigen Projekts die Kontrolle über Tesla auf 25 % erhöhen und eine Belohnung in Höhe von 1 Billion US-Dollar erhalten müsse. Musk sieht das Unternehmen nicht nur als Hersteller von Elektroautos, sondern als Pionier in den Bereichen künstliche Intelligenz, Software und Robotik, der den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft insgesamt transformieren kann.
Nach Angaben von Musk übersteigt der tatsächliche Wert von Tesla die derzeitige Marktkapitalisierung deutlich. Er weist darauf hin, dass das Unternehmen potenziell eine Bewertung von 20 Billionen US-Dollar erreichen könnte, was mehr als das Fünffache der Marktkapitalisierung von Nvidia wäre. Um die geplante Belohnung zu erhalten, muss Musk eine Reihe umfangreicher Aufgaben erfüllen: 20 Millionen Autos verkaufen, 1 Million Robotaxi starten, eine Bewertung von 8,5 Billionen US-Dollar erreichen und 1 Million Optimus-Roboter produzieren.
Während des letzten Treffens mit Investoren betonte Musk die Notwendigkeit eines „starken Einflusses“ auf die von ihm geschaffene Roboterarmee. Er erklärte, dass er die technologische Entwicklung kontrollieren und sicherstellen möchte, dass die Optimus-Roboter ihre Aufgaben ohne Kontrollverlust erfüllen. Der Unternehmer betonte, dass es ihm unangenehm wäre, das Projekt ohne die Möglichkeit, dessen Richtung zu beeinflussen, weiterzuentwickeln.
Musk beschreibt Optimus als eine Kraft, die die Gesellschaft grundlegend verändern kann. Seiner Ansicht nach werden die Roboter die Menschen von Routinearbeiten befreien, sodass diese sich Kreativität und persönlichen Projekten widmen können. Er glaubt, dass solche Roboter eine Welt ohne Armut schaffen könnten, in der jeder Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung und sogar zu einem hochklassigen Chirurgen in Form eines Roboters hätte. Für Tesla selbst wird das Optimus-Projekt eine enorme Einnahmequelle darstellen, da die Nachfrage nach solchen Robotern bei den Menschen hoch sein wird.
Derzeit führen die Optimus-Roboter Demonstrationsaufgaben bei Tesla-Veranstaltungen aus: Sie servieren Getränke, unterhalten Besucher mit Tanz oder Spielen. Sie sind jedoch noch nicht vollständig autonom und werden vorerst von Menschen ferngesteuert. Die Nachbildung menschlicher Hände und Unterarme war eine der größten Herausforderungen für die Tesla-Ingenieure. Musk plant, bis 2025 5000 Roboter herzustellen, doch das Unternehmen hat diesen Sommer die Produktionspläne bereits reduziert. Ein Prototyp wird Anfang nächsten Jahres fertig sein, die Serienproduktion ist für Ende des Jahres geplant.
Trotz Musks Optimismus warnen KI-Experten wie Eliezer Yudkowsky und Nate Soares vor potenziellen Gefahren. Sie betonen, dass künstliche Intelligenz Menschen täuschen und dazu bringen könnte, eine Roboterarmee zu erschaffen, die das Überleben der Menschheit bedroht. Experten schätzen die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios auf 95–99,5 %.
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