Im Nordosten von Indien ist es zu einem schweren Eisenbahnunfall mit Wildtieren gekommen. Ein Personenzug auf dem Weg nach Neu-Delhi kollidierte im Bezirk Hojai im Bundesstaat Assam mit einer Elefantenherde. Sieben Elefanten kamen dabei ums Leben, ein weiteres Tier wurde verletzt, berichtet osteopathisch-leben.de.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, ereignete sich der Vorfall auf einem Streckenabschnitt, der nicht als offizieller Wildtierkorridor ausgewiesen ist. Der Lokführer leitete nach Sichtung der Tiere eine Notbremsung ein, dennoch bewegte sich die Herde auf den Zug zu, wodurch es zur Kollision kam.

Durch den Zusammenstoß entgleisten die Lokomotive sowie fünf Waggons. Nach Angaben der Eisenbahnbehörden wurden weder Fahrgäste noch Bahnmitarbeiter verletzt. Der Zugverkehr auf der betroffenen Strecke wurde vorübergehend umgeleitet, während Einsatzkräfte die Bergungs- und Reparaturarbeiten fortsetzen.
Umweltschützer weisen seit Jahren darauf hin, dass der Ausbau von Bahn- und Straßeninfrastruktur in Lebensräumen wilder Tiere das Risiko solcher Unfälle erhöht. Assam zählt zu den wichtigsten Verbreitungsgebieten asiatischer Elefanten. Trotz Geschwindigkeitsbegrenzungen und Warnsystemen kommt es in der Region immer wieder zu tödlichen Zusammenstößen zwischen Zügen und Wildtieren.
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