Ein nächtlicher Straßenbahnunfall in Düsseldorf hat einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf bild.de. Ein Mann versuchte, eine Bahn noch zu erreichen, und geriet dabei in eine lebensgefährliche Situation.
Der Vorfall ereignete sich in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen auf der Benrather Schloßallee, unweit der Schlossgärten. In den späten Nachtstunden war der Mann an der Haltestelle am Benrather Schloss unterwegs und wollte offenbar in die Straßenbahn einsteigen. Dabei überquerte er die Gleise und achtete nicht auf das herannahende Fahrzeug.
In diesem Moment erfasste ihn die Kupplung der Bahn. Der Mann wurde unter dem Zug eingeklemmt und über eine Strecke von rund 300 Metern mitgeschleift. Die Lage war äußerst kritisch und machte ein sofortiges Eingreifen der Einsatzkräfte notwendig, da schwere Verletzungen nicht ausgeschlossen werden konnten.

Die Feuerwehr Düsseldorf rückte mit schwerem Gerät an, um den Eingeklemmten zu befreien. Mithilfe eines hydraulischen Rettungsgeräts wurde die gesamte Straßenbahn angehoben, sodass der Mann aus seiner Zwangslage befreit werden konnte. Die Rettungsaktion erforderte präzises Arbeiten und enge Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst.
Der Verletzte kam anschließend ins Krankenhaus und erlitt nach ersten Erkenntnissen eine vergleichsweise leichte Beinverletzung. Der Straßenbahnfahrer stand nach dem Unfall unter Schock und wurde betreut. Der Vorfall unterstreicht erneut die erheblichen Gefahren im Bereich von Straßenbahngleisen, insbesondere bei dem Versuch, einfahrende oder abfahrende Bahnen noch zu erreichen.
Auch auf den Straßen in NRW kam es zuletzt zu schweren Zwischenfällen wie dem Lkw-Brand am Kreuz Kaiserberg auf der A3 der inzwischen wieder freigegeben ist.

