Der deutsche Sportartikelhersteller Puma rückt ins Zentrum internationaler Aufmerksamkeit, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf bild.de. Mehrere große Unternehmen aus Asien prüfen laut Medienberichten ein mögliches Übernahmeangebot.
In Herzogenaurach wächst die Sorge, dass ein weiteres traditionsreiches deutsches Unternehmen in ausländische Hände gelangen könnte. Dieses Mal geht es um Puma – eine Marke, die den deutschen Sportartikelmarkt seit Jahrzehnten prägt und weltweit zu den bekanntesten Namen der Branche gehört. Nach Informationen von Bloomberg befassen sich gleich mehrere asiatische Konzerne mit einem möglichen Kauf, was die Dynamik der Situation deutlich erhöht.
Besonders der chinesische Sportartikelriese Anta Sports, dessen Aktien an der Börse in Hongkong gehandelt werden, soll bereits mit Beratern zusammenarbeiten, um verschiedene Optionen für eine Übernahme von Puma auszuloten. Doch Anta ist nicht der einzige potenzielle Käufer: Auch der chinesische Konkurrent Li Ning prüft die Möglichkeiten eines Einstiegs und führt laut Bloomberg Gespräche mit Banken über denkbare Finanzierungsmodelle. Zudem fällt der Name des japanischen Herstellers Asics, was zeigt, wie stark der Wettbewerb um die deutsche Marke geworden ist.
Offizielle Stellungnahmen stehen bislang aus. Auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters erklärte Li Ning lediglich, dass derzeit „keine wesentlichen Gespräche“ geführt würden und das Unternehmen sich auf sein eigenes Wachstum und die Weiterentwicklung seiner Marke konzentriere. Dennoch gehen Branchenbeobachter davon aus, dass das deutliche Interesse asiatischer Unternehmen ein neues Kapitel im globalen Wettbewerb der Sportartikelindustrie einläuten könnte.
Ähnlich komplexe Entwicklungen zeigen sich derzeit auch beim starken Preisverfall auf dem Kokainmarkt und seinen Folgen für die EU und Deutschland.

