Das größte Kriegsschiff der Welt, der US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford, liegt nun vor der Küste Venezuelas vor Anker, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf t-online. Damit unterstreichen die Vereinigten Staaten ihre zunehmende militärische Aktivität in der Region – ein deutliches Signal inmitten wachsender Spannungen mit Caracas und der Gefahr einer neuen politischen Eskalation.
USA verstärken ihre Kräfte in der Karibik
Fast drei Wochen nach dem Einsatzbefehl von Präsident Donald Trump bestätigte das Südkommando der US-Streitkräfte (Southcom), dass der Flugzeugträger sein Operationsgebiet in Lateinamerika und der Karibik erreicht hat. Begleitet wird die Gerald R. Ford von drei Zerstörern, die gemeinsam komplexe Marineeinsätze durchführen können.

Der Schritt erfolgte kurz nachdem die venezolanische Regierung ihre Streitkräfte landesweit in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt hatte. Caracas sprach von einer „Machtdemonstration“ Washingtons und kündigte an, seine militärische Stärke deutlich auszubauen.
Ziel der Mission: Kampf gegen Drogenhandel und transnationale Kriminalität
Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte, die USS Gerald R. Ford solle die Fähigkeit der USA stärken, „illegale Aktivitäten zu erkennen, zu überwachen und zu stoppen, die die Sicherheit und den Wohlstand der Vereinigten Staaten sowie die Stabilität in der westlichen Hemisphäre bedrohen“. Nach Angaben von Southcom richte sich die Mission gegen transnationale kriminelle Organisationen und den sogenannten „Narkoterrorismus“.

In den vergangenen Wochen haben US-Streitkräfte bereits mehrere Angriffe auf Schiffe durchgeführt, die verdächtigt werden, im Karibischen Meer Drogen zu schmuggeln. Später dehnten sich die Operationen auch auf den östlichen Pazifik aus. Nach US-Angaben kamen dabei mindestens 76 Menschen bei rund 20 Angriffen in internationalen Gewässern ums Leben. Beweise dafür, dass die betroffenen Boote tatsächlich Drogen transportierten, legten die USA bislang nicht vor.
Während die USA ihre militärische Präsenz in Lateinamerika ausbauen, sorgt in Deutschland der Magdeburger Weihnachtsmarkt für Diskussionen über Sicherheitsauflagen und seine mögliche Absage

