Hinter den Kulissen entstandene Spannungen und ein Unfall mit einer Teilnehmerin machten den vorletzten Tag der „Miss Universe 2025“ zu einem der dramatischsten der letzten Jahre, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf hola.com. Die Vertreterin Jamaikas, Gabrielle Henry, wurde nach einem Sturz von der Bühne ins Krankenhaus gebracht, während gleichzeitig ein Konflikt zwischen der Wettbewerbsleitung und den Teilnehmerinnen aufflammte.
Gabrielle Henrys Sturz beim Laufsteg: Was ist passiert?
Während des Abendauftritts in Kleidern am 19. November lief Gabrielle Henry den Laufsteg entlang, bemerkte jedoch nicht, dass sie sich dem Bühnenrand näherte. Sie trat fehl und stürzte hinunter, was Schock unter Zuschauern und Jury auslöste. Augenzeugen berichten, dass der Sturz völlig unerwartet kam und der Saal in völliger Stille erstarrte.
Das medizinische Team eilte sofort zu ihr, stabilisierte die Teilnehmerin auf einer Trage und brachte sie zur Untersuchung ins Krankenhaus. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich der Präsident der Miss Universe Organization, Raul Rocha, und der Direktor von Miss Universe Thailand, Nawat Itsaragrisil, in der Nähe und liefen als Erste zu der Verletzten.
Gesundheitszustand der Teilnehmerin und offizieller Kommentar der MUO
Raul Rocha begleitete die Kandidatin ins Krankenhaus und teilte bald darauf die Ergebnisse der ersten Untersuchung mit. Seinen Angaben zufolge hat die Vertreterin Jamaikas keine Frakturen, dennoch bleibt sie über Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus. Sie erhält umfassende Betreuung, und das Team steht in ständigem Kontakt mit ihrer Familie.
„Sie hat keine Knochenbrüche, sie steht unter strenger Beobachtung. Wir lassen sie bis zum Morgen im Krankenhaus und bieten alle notwendige Unterstützung an. Wir beten für ihre schnelle Genesung“, erklärte der Präsident der MUO.
Derzeit ist unklar, ob Gabrielle Henry beim Finale am 20. November auf die Bühne zurückkehren kann.
Ukrainerin Sofija Tschatschuk präsentierte das Kostüm „Friedensbote“

Die Ukraine wird von Sofija Tschatschuk vertreten. Am Vortag präsentierte sie den Bühnenlook „Friedensbote“ – ein Konzept der Direktorin von „Miss Universe Ukraine“, Anna Filimonova, umgesetzt vom philippinischen Designer und Kostümbildner Michael Barassi. Das Kostüm erhielt positive Rückmeldungen wegen seiner Symbolik und qualitativ hochwertigen Ausführung.
Skandal um den Direktor von Miss Universe Thailand: Streik der Teilnehmerinnen
Am Tag zuvor wurde der Wettbewerb von einer weiteren Welle emotionaler Ereignisse erschüttert. Während eines Treffens mit den Teilnehmerinnen kritisierte der nationale Direktor von Miss Universe Thailand, Nawat Itsaragrisil, „Miss Universe Mexiko 2025“ Fatima Bosch öffentlich. Er behauptete, die Teilnehmerin habe sich geweigert, Informationen der Sponsoren zu veröffentlichen, und tat dies in scharfem Ton vor allen Anwesenden.

Zeugen berichten, dass Itsaragrisils Ton beleidigend gewesen sei – er „maßregelte“ die Kandidatin und rief sogar den Sicherheitsdienst. Nach dem Vorfall verließ Fatima Bosch den Raum, und Teilnehmerinnen anderer Länder kündigten einen spontanen Streik zu ihrer Unterstützung an.
Später entschuldigte sich Nawat Itsaragrisil öffentlich und erklärte, dass er niemanden habe beleidigen wollen. Dennoch entwickelte sich die Situation zu einer breiten Diskussion über Ethik und den Umgangston der Führung mit den Kandidatinnen.
Finale für mehrere Teilnehmerinnen fraglich
Die Finalshow ist für den 20. November geplant, doch zwei Ereignisse – Gabrielle Henrys Verletzung und der Konflikt mit Mexiko – sorgten für zusätzliche Spannung. Die Organisatoren kommentieren bislang nicht, ob sich dies auf das Format oder die Zusammensetzung des Finales auswirken könnte.
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