Sechs Startplätze für die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sind noch offen – und die Auslosung in Zürich hat spannungsgeladene Duelle hervorgebracht, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf t-online.de. Besonders das europäische Play-off verspricht Dramatik, während im interkontinentalen Entscheidungsturnier echte Überraschungen möglich sind.
In der europäischen Entscheidungsrunde treffen 16 Nationalmannschaften aufeinander. Vier von ihnen werden sich im März das begehrte WM-Ticket sichern. Die Auslosung sorgte für mehrere brisante Begegnungen und knüpfte an historische Rivalitäten an.
Die wichtigsten Play-off-Paarungen in Europa
- Italien – Nordirland
Der vierfache Weltmeister steht unter großem Druck. Das Team von Gennaro Gattuso bestreitet das Halbfinale zu Hause und braucht eine clevere Vorstellung, um Nordirland auszuschalten.
Finalgegner: Sieger aus Wales – Bosnien und Herzegowina. - Ukraine – Schweden
Ein emotionales Wiedersehen nach dem denkwürdigen Duell bei der EM 2020. Die Ukrainer haben zu Hause die Chance, die Schweden auszuschalten und anschließend Polen oder Albanien zu empfangen.
Das Match zählt zu den attraktivsten des gesamten Play-off-Pfades. - Türkei – Rumänien
Eine ausgeglichene Paarung zweier ambitionierter Teams, die nach schwankenden Qualifikationsphasen Wiedergutmachung suchen. - Dänemark – Nordmazedonien
Die Dänen gehen als Favorit ins Rennen, doch Nordmazedonien hat bereits bewiesen, dass es große Nationen ins Straucheln bringen kann – etwa beim historischen Sieg über Italien 2022.
Wie die Auslosung ablief: Chronologie eines spannenden Nachmittags
Die Ziehung fand am Donnerstagnachmittag in Zürich statt. Mehrere Momente stachen besonders hervor:
13:30–13:46 Uhr – Die Schlüsselszenen
- Zuerst wurden die Teams aus Topf 1 gezogen: Italien, Türkei, Dänemark, Ukraine.
- Anschließend folgten die Gegner aus Topf 2: Wales, Polen, Slowakei, Tschechien.
- Danach kamen Topf 3 und Topf 4 ins Spiel, wodurch die finalen Paarungen feststanden.
- Weltmeister von 2006, Marco Materazzi, präsentierte die Lose – darunter auch das Ukraine-Los, das die Fans besonders elektrisierte.
Endgültige Play-off-Paarungen in Europa
- Wales – Bosnien und Herzegowina → Sieger trifft auf Italien / Nordirland
- Ukraine – Schweden → Sieger trifft auf Polen / Albanien
- Slowakei – Kosovo → Sieger trifft auf Türkei / Rumänien
- Tschechien – Irland → Sieger trifft auf Dänemark / Nordmazedonien
Spieltermine
- Halbfinals: 26. März
- Finals: 31. März
Interkontinentales Play-off: Zwei letzte Tickets für die Weltmeisterschaft
Parallel wurden die Paarungen für den interkontinentalen Play-off-Weg ausgelost. Sechs Mannschaften kämpfen um zwei Startplätze.
Erste Runde
- Neukaledonien – Jamaika
- Bolivien – Suriname
Finalrunden
- Sieger Neukaledonien – Jamaika trifft auf Demokratische Republik Kongo (gesetztes Team).
- Sieger Bolivien – Suriname spielt gegen Irak.
Spielorte
Die Partien finden in zwei mexikanischen WM-Städten statt:
- Guadalajara
- Monterrey
Teilnehmer des europäischen und interkontinentalen Play-off
Europa (16 Teams):
Albanien, Italien, Irland, Tschechien, Ukraine, Slowakei, Polen, Wales, Dänemark, Kosovo, Türkei, Bosnien und Herzegowina, Rumänien, Schweden, Nordmazedonien, Nordirland.
Interkontinentale Zone (6 Teams):
Bolivien, Neukaledonien, DR Kongo, Irak, Suriname, Jamaika.
Was bedeutet diese Auslosung?
- Das europäische Play-off gilt schon jetzt als einer der anspruchsvollsten Wege zur WM seit Jahren.
- Italien und die Ukraine stehen in herausfordernden Zweigen, in denen taktische Disziplin und mentale Stärke entscheidend sein werden.
- Auch im interkontinentalen Weg könnten Favoriten stolpern: DR Kongo und Irak warten mit stabilen und körperlich starken Teams auf.
Im Kontext der europäischen Sportgeschichte lohnt sich auch ein Blick auf Witali und Wladimir Klitschko, deren deutsche Spur im Aufstieg ukrainischer Boxlegenden bis heute sichtbar bleibt.

