Marco Odermatt, der dominierende Gesamtweltcupsieger der vergangenen Saison, steht vor einem unerwarteten Rückschlag, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf t-online.de. Kurz vor dem ersten Super-G der Männer in Copper Mountain wurde der Schweizer krank – und seine Teilnahme am Start rückt plötzlich in den Hintergrund.
Der Männer-Super-G eröffnet am Donnerstag um 19:00 Uhr deutscher Zeit die neue Speed-Saison. Auf der anspruchsvollen Strecke in Copper Mountain treffen sich die besten Rennläufer der Welt, um die ersten Weltcuppunkte und Podestplätze zu sichern.
Unter normalen Umständen würde Marco Odermatt als klarer Favorit ins Rennen gehen. Der 26-Jährige dominierte im Vorjahr sowohl den Gesamtweltcup als auch die Speed-Disziplinen. Doch diesmal ist der Start des Superstars nicht sicher – gesundheitliche Probleme bremsen ihn aus.
Erkältung stoppt den Champion: Was passiert ist

Bereits zu Wochenbeginn erklärte der Olympiasieger von 2022 gegenüber der Zeitung Blick, dass er sich eine Infektion eingefangen habe. Am Mittwoch beendete Odermatt sein Training in den USA vorzeitig und zog sich zur Erholung in sein Hotel zurück.
Teamchef Tom Stauffer bestätigte gegenüber Eurosport, dass der Schweizer an einem leichten grippalen Infekt leidet. Obwohl medizinische Betreuung gewährleistet ist, kann selbst eine milde Erkrankung unmittelbar vor dem Saisonauftakt spürbare Auswirkungen auf den Formzustand haben.
Top-Vorbereitung des Teams – doch die Gesundheit entscheidet

Trotz der Verunsicherung bleibt die Schweizer Mannschaft optimistisch. Zweifacher Weltmeister und Teamkollege Franjo von Allmen betont, dass die Vorbereitung ideal verlief.
Im September und Oktober trainierte das Team unter hervorragenden Bedingungen in Chile und Zermatt. Die Athleten konnten Abläufe verfeinern, Material testen und ein stabiles Gefühl für die Speed-Disziplinen entwickeln. Von Allmen ist überzeugt: Die einzige ernsthafte Hürde zum Saisonstart sei nicht die Form, sondern der gesundheitliche Zustand einzelner Fahrer.
Kann Odermatt dennoch starten – und was wäre dann möglich?
Die große Frage bleibt, ob Odermatt am Donnerstag überhaupt an den Start geht. Sollte er sich ausreichend erholen, besitzt er trotz angeschlagenem Zustand die Klasse, um vorne mitzufahren – seine Stabilität und technische Präzision sprechen weiterhin für ihn.
Im Hintergrund bereitet das Team jedoch auch alternative Strategien vor, falls der Superstar ausfällt und seine Kräfte für die nächsten Rennen schonen muss. Die Saison ist lang, und ein unnötiges Risiko würde langfristig mehr schaden als nutzen.
Während sich die Aufmerksamkeit auf Odermatts Gesundheitszustand richtet, sorgt ein weiterer Erfolg aus der Welt des Sports für Schlagzeilen – der Ukrainer Danylo Yavhusyshyn gewinnt das Kyushu Basho 2025 in Japan.

