Ein besinnlicher Adventsabend in der Friedenskirche Krefeld, der zu einem der emotionalen Höhepunkte der Weihnachts-Tour von Kathy Kelly werden sollte, endete abrupt mit einem tragischen Vorfall. Während des Konzerts brach ein Mann im Publikum plötzlich zusammen und verstarb wenig später, trotz des schnellen Einsatzes von Rettungskräften, berichtet osteopathisch-leben.de.
Am nächsten Tag schilderte die Sängerin die dramatischen Minuten rund um das Geschehen. Kathy Kelly, die drittälteste Tochter der berühmten Kelly-Family, bereitete sich gerade hinter der Bühne auf ihren Auftritt vor, der um 19:30 Uhr beginnen sollte. In einem Gespräch mit BILD erzählte sie, dass sie zunächst kaum mitbekommen habe, was im Saal geschah, bis Polizei und Rettungswagen eintrafen. Der Schock sei enorm gewesen, so Kelly, denn ein derartiges Erlebnis habe sie in ihrer langen Bühnenkarriere noch nie gehabt.

Die Entscheidung, das Konzert abzubrechen, wurde schnell getroffen – die Stimmung in der Kirche ließ eine Fortsetzung nicht zu. Dennoch bleibt die restliche Tour bestehen, und die kommenden Konzerte finden wie geplant statt. Kathy Kelly erklärte, dass sie bereits am nächsten Tag wieder auftreten müsse, obwohl sie emotional stark mitgenommen sei. Ihre Gedanken, sagte sie, gelten den Angehörigen des verstorbenen Besuchers, denen sie ihr tiefstes Mitgefühl aussprach.
Unterstützung erhält Kelly auch aus ihrem künstlerischen Umfeld. Am Morgen habe sie mit ihrem Gesangspartner Andreas Ellermann telefoniert. Er erinnerte sie an die bekannte Hamburger Schauspielerin Heidi Kabel (1914–2010), die nach dem Tod ihres Mannes dennoch auf der Bühne stand. Diese Geschichte habe ihr Mut gemacht, den Tourplan nicht aufzugeben.
Der verschobene Auftritt in der Friedenskirche Krefeld (Nordrhein-Westfalen) soll nun am 13. Dezember nachgeholt werden. Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit, wie Kathy Kelly gegenüber BILD bestätigte.
Solche Ereignisse zeigen, wie stark unerwartete Tragödien Künstler und ihr Umfeld treffen, was sich auch im Fall widerspiegelt, über den Alan Mazzic nach dem Tod von Eva-Maria erstmals sprach.

