Auf der besetzten Krim haben ukrainische Drohnen einen russischen Militärflugplatz angegriffen, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf die Hauptverwaltung für Aufklärung. Bei dem Angriff wurden ein militärisches Transportflugzeug An-26 sowie zwei Radaranlagen zerstört, die den Betrieb der Luftverteidigung sicherstellten.
Das Flugzeug kam nicht mehr zum Start
Der Angriff ereignete sich in der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember. Nach Angaben des militärischen Nachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums bereiteten russische Soldaten die An-26 bereits für den Abflug vor – die Triebwerke liefen, die Besatzung befand sich an Bord. Zum Start kam es jedoch nicht.
Eine Drohne traf den linken Teil des Flugzeugs. Nach dem Einschlag geriet die An-26 in Brand und wurde am Boden vollständig zerstört. Solche Flugzeuge nutzt Russland für militärische Transporte, weshalb ihr Verlust die Logistik auf der Halbinsel erheblich erschwert.
Schlag gegen die „Augen“ der Luftabwehr
Parallel dazu trafen ukrainische Drohnen zwei Radaranlagen – die 55Sch6M „Nebo-M“ sowie die 64N6E. Diese Systeme dienen der Erfassung von Luftzielen und sind zentral für den Einsatz der Luftabwehrkomplexe S-300 und S-400.
Die Radaranlage 64N6E versuchten russische Truppen mit einer speziellen Schutzkuppel zu sichern. Die Station ist von entscheidender Bedeutung für die Kontrolle des Luftraums, konnte jedoch dennoch zerstört werden.
Infolge des Angriffs verloren die russischen Streitkräfte auf der Krim sowohl ein Transportflugzeug als auch wichtige Elemente der Luftabwehr. Dadurch verringern sich die Möglichkeiten der Besatzer, den Luftraum zu kontrollieren und ihre Flugplätze zu schützen.
Im Kontext der wachsenden militärischen Zusammenarbeit in Europa rückt auch die Entwicklung neuer Drohnentechnologien stärker in den Fokus, wie das aktuelle Projekt von GA-Europe und GA-ASI zeigt.

