Der Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist längst mehr als nur ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf t-online.de. Für Schauspielerin Simone Thomalla wurde der Klassiker zu einem persönlichen Wendepunkt – mit Folgen, die weit über den Bildschirm hinausreichen.
Wo alles begann
Wenn Weihnachten näher rückt, gehört der deutsch-tschechische Märchenfilm für viele Familien einfach dazu. Jahr für Jahr läuft er im Fernsehen, begleitet von Nostalgie, Winterstimmung und vertrauten Bildern. Für Simone Thomalla ist diese Geschichte jedoch untrennbar mit ihrer eigenen Familienbiografie verbunden.
Ihr Vater Alfred Thomalla zählte in den 1970er-Jahren zu den bekanntesten Szenenbildnern der DDR. Er war maßgeblich an den Kulissen von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ beteiligt und prägte damit den visuellen Stil des Films, der bis heute Generationen begeistert.
Eine frühe Schwärmerei mit nachhaltiger Wirkung
Bei der Premiere in Potsdam war Simone Thomalla gerade sechs oder sieben Jahre alt. Genau das richtige Alter, um sich in Märchenprinzen zu verlieben. Besonders Pavel Trávníček, der Darsteller des Prinzen, hinterließ bei ihr einen bleibenden Eindruck.
Diese frühe Faszination wirkte lange nach. Rückblickend erkennt Thomalla Parallelen zu ihrem späteren Partner André Vetters, dem Vater ihrer Tochter Sophia. Alte Fotos zeigen, wie stark Vetters in jungen Jahren Trávníček ähnelte. Mit einem Augenzwinkern sagt sie heute: Ohne „Aschenbrödel“ hätte ihr Leben – und vielleicht auch das ihrer Tochter – einen ganz anderen Verlauf genommen.
Ein Film, der nie an Magie verliert

Auch Jahrzehnte später ist die Begeisterung ungebrochen. Simone Thomalla schaut den Film nach eigenen Angaben rund 20-mal im Jahr, kennt Dialoge auswendig und könnte ganze Szenen problemlos zitieren. Für sie ist das Märchen kein bloßer Fernsehklassiker, sondern ein Stück gelebte Erinnerung.
Sendetermine zur Weihnachtszeit
Wer „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in diesem Jahr sehen möchte, hat mehrere Gelegenheiten:
- Diesen Sonntag: MDR um 17:25 Uhr
- 21. Dezember: HR um 12:25 Uhr
- 24. Dezember:
- ARD um 12:50 Uhr
- BR um 15:00 Uhr
- NDR um 17:50 Uhr
- WDR um 20:15 Uhr
Wer nach dem Märchenklassiker Lust auf neue TV-Spannung hat, findet im ARD-Krimi „Tatort: Elektriker“ aus Wien einen aktuellen Programmtipp mit Pflegeheim-Setting.

