Die Bewohner des Südost-Iran bemerkten bereits 2024 Rauch und Asche über dem Vulkan Taftan, doch die Wissenschaftler bestätigten seine Aktivität erst kürzlich, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf dailymail.co.uk. Der Vulkan, der zuvor seit über 700.000 Jahren als erloschen galt, zeigt nun deutliche Anzeichen eines Erwachens. Fachleute betonen, dass der Vulkan viel aktiver geworden ist als zuvor angenommen und dass seine Beobachtung für die Region äußerst wichtig ist.

Im vergangenen Jahr stieg die Spitze des Taftan um etwa 9 Zentimeter, während sich unter dem Krater Druck ansammelt. Diese Bewegungen der Erdoberfläche weisen auf aktive unterirdische magmatische Prozesse hin, und die von Forschern gemessenen Gasemissionen bestätigen das Risiko potenzieller vulkanischer Aktivitäten. Experten vermuten, dass das Anheben der Spitze entweder durch die Ansammlung heißer Flüssigkeiten und Gase oder durch das Eindringen von Magma in einer Tiefe von etwa 5 Kilometern verursacht wird.
Die Bewohner der umliegenden Gebiete berichteten bereits 2024 über Rauch- und Ascheausbrüche, was das erste Signal für die bevorstehende Aktivität war. Wissenschaftler überwachen den Vulkan kontinuierlich, um potenzielle Gefahren für die Siedlungen und die Umwelt einzuschätzen. Die Untersuchung des Taftan hilft, vulkanische Prozesse besser zu verstehen und die Folgen eines möglichen Ausbruchs vorherzusehen.

