Der Besuch des ukrainischen Staatschefs in Athen hat strategische Bedeutung: Ukraine und Griechenland haben eine Vereinbarung getroffen, wonach Ukraine künftig Erdgas aus Griechenland importieren wird, um die durch russische Angriffe geschädigte ukrainische Energieinfrastruktur zu kompensieren, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf reuters.com. Selenskyj erklärte: „Heute haben wir bereits eine Vereinbarung mit Griechenland vorbereitet – sie wird eine weitere Gas-Versorgungsroute sein, um Importe für den Winter bestmöglich abzusichern.Die Finanzierung soll sich auf nahezu 2 Milliarden Euro belaufen und erfolgt laut ukrainischer Angaben über europäische und ukrainische Banken mit Garantie der Europäischen Kommission.
Zugleich nimmt auf der Besuchsagenda die Verteidigung eine Schlüsselrolle ein: Medienberichte in Griechenland nennen die Forderung nach Luftabwehrsystemen vom Typ „Patriot“ und Kampfflugzeugen Mirage 2000-5Mk2 als Teil der Gesprächspunkte.
Griechenland hat in der Vergangenheit gewisse Waffenlieferungen an die Ukraine geleistet, verweigerte bislang jedoch die Übergabe von Patriot-Systemen.
Geplant sind Gespräche mit dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis sowie weiteren hohen Staatsvertretern.
Die Ukraine befindet sich weiterhin unter erheblichem Druck russischer Angriffe auf ihre Energie- und Verteidigungsinfrastruktur. Der Zugang zu neuen Gaslieferstrecken trägt zur Sicherung der Versorgung im bevorstehenden Winter bei – ein Thema, das zuvor durch Ausfälle und Schäden belastet war.
Gleichzeitig zeigt Griechenland eine steigende Bereitschaft, seine Beziehungen zu Kiew im Energiebereich auszuweiten. Das Land verfolgt im Rahmen seiner eigenen Sicherheits- und Verteidigungsstrategie eine Modernisierung seiner Systeme.
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