Microsoft stellt den Support für Windows 10 offiziell in nur zwei Tagen ein – am 14. Oktober wird das System keine Sicherheitsupdates mehr erhalten, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf theregister.com. Für etwa 400 Millionen Nutzer weltweit könnte dies ein ernstes Problem darstellen.
Laut Analysten von Omdia ist die Hälfte der Unternehmenscomputer technisch nicht bereit für ein Upgrade auf Windows 11. Der Hauptgrund sind strenge Systemanforderungen, einschließlich TPM 2.0 und moderner Prozessoren. Microsoft warnt, dass die Installation von Windows 11 auf nicht unterstützten Geräten zu Abstürzen und Kompatibilitätsproblemen führen kann.
Was Windows-10-Nutzer tun sollten

1. Überprüfen Sie die Kompatibilität Ihres Computers mit Windows 11
So erfahren Sie, ob Ihr PC für ein Upgrade bereit ist:
- Laden Sie PC Health Check von der offiziellen Microsoft-Website herunter.
- Wenn die App einen Fehler anzeigt, verwenden Sie Drittanbieter-Tools wie WhyNotWin11.
Dies hilft Ihnen zu entscheiden, ob ein Upgrade auf Windows 11 sinnvoll ist oder ob alternative Lösungen besser geeignet sind.
2. Verlängern Sie den Windows-10-Schutz über ESU
Wenn ein Upgrade nicht möglich ist, können Sie Sicherheitsupdates für ein weiteres Jahr über das Programm Extended Security Updates (ESU) erhalten.
- Das Abonnement ist direkt über Windows Update möglich.
- In Europa ist das Abonnement kostenlos verfügbar.
Dies schützt Ihren Computer vor kritischen Bedrohungen, selbst nachdem der Standard-Support endet.
3. Alternative Betriebssysteme in Betracht ziehen
Wenn Ihr PC zu alt für Windows 11 ist, gibt es zwei Optionen:
- Tiny11 – eine schlanke Version von Windows 11 ohne unnötige Dienste und Apps.
- Linux – moderne Distributionen wie Ubuntu oder Mint funktionieren auch auf schwächeren Computern und bieten Stabilität und Sicherheit.
4. Sichern Sie Ihre Daten
Vor jedem Upgrade, der Installation eines anderen Betriebssystems oder der Nutzung von ESU sollten Sie unbedingt Ihre Dateien sichern.
- Sie können OneDrive, Google Drive oder ein externes Speichergerät verwenden.
Dies schützt Ihre Daten vor unvorhergesehenen Problemen während des Umstiegs.
Wenn Sie noch Windows 10 nutzen, ist jetzt der Zeitpunkt zum Handeln – überprüfen Sie die Kompatibilität, abonnieren Sie ESU oder wählen Sie eine Alternative. Der Schutz Ihrer Daten und die Sicherheit Ihres Computers hängen von rechtzeitigen Maßnahmen ab.

