Am kommenden Wochenende, dem 8.–9. November 2025, wird die Erde von einer neuen Welle starker geomagnetischer Stürme getroffen. Dies teilte das Zentrum für Weltraumwettervorhersage NOAA mit, das einen deutlichen Anstieg der Sonnenaktivität registrierte. Laut den Experten wird der geomagnetische Index K einen Wert von 6 erreichen, was dem roten Gefahrenniveau entspricht, berichtet osteopathisch-leben.de.
Der Anstieg der Aktivität wurde durch zwei starke Sonneneruptionen der Klasse X1.8 verursacht, die zu den stärksten ihrer Kategorie gehören. Diese wurden von einem koronalen Massenauswurf begleitet, der sich bereits in Richtung Erde bewegt. Es wird erwartet, dass das Magnetfeld der Erde am Samstag, dem 8. November, am stärksten betroffen sein wird, und die Auswirkungen des Sturms selbst in mittleren Breiten spürbar sein können.
Am Sonntag, dem 9. November, könnte die Sonnenaktivität etwas nachlassen, doch die Magnetosphäre bleibt weiterhin erregt. Das bedeutet, dass wetterempfindliche Menschen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit oder Blutdruckschwankungen verspüren können. An Tagen mit erhöhter Aktivität sind außerdem vorübergehende Störungen bei GPS-Navigation, Funkverbindungen und Satellitensystemen möglich.
Ärzte raten, in solchen Zeiten Überanstrengung zu vermeiden, sich mehr auszuruhen und ausreichend Wasser zu trinken. Es ist ratsam, den Konsum von Kaffee und Alkohol zu begrenzen, um das Herz-Kreislauf-System zu entlasten. Außerdem ist es hilfreich, mehr Zeit an der frischen Luft zu verbringen und emotionale Belastungen zu vermeiden.
Wissenschaftler der NOAA erinnern daran, dass die Vorhersagen geomagnetischer Stürme alle drei Stunden aktualisiert werden, sodass sich die Intensität des Phänomens ändern kann. Die genauesten Daten liegen in der Regel 24 Stunden vor dem Aktivitätshöhepunkt vor, daher empfehlen Experten, die Aktualisierungen vor dem Wochenende zu überprüfen.
Die Sonnenaktivität dieser Woche könnte den Bewohnern der nördlichen Regionen ein helles Polarlicht bescheren – eine der wenigen angenehmen Folgen kosmischer Stürme.
Eine ähnliche Aktivität wurde bereits zu Beginn des Monats während der geomagnetischen Stürme vom 6.–8. November beobachtet.

