Am Sonntag, den 19. Oktober, wurde eines der bekanntesten Museen der Welt, der Louvre in Paris, Ziel eines Raubüberfalls. Der Vorfall ereignete sich während der morgendlichen Öffnung des Museums für Besucher. Zum Glück, so die französische Kulturministerin, wurde niemand verletzt, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf bbc.com. Das Museum ist derzeit geschlossen, während Mitarbeiter zusammen mit der Polizei am Tatort arbeiten.
„Ich befinde mich am Tatort zusammen mit den Mitarbeitern des Museums und der Polizei. Die Ermittlungen laufen.“
Nach Angaben der französischen Zeitung Le Parisien drangen mehrere unbekannte Personen mit Masken, die das Gesicht vollständig bedeckten, in das Museum ein. Die Ermittler vermuten, dass die Täter einen Lastenaufzug nutzten, um direkt zum Zielraum in der Apollo-Galerie zu gelangen. Der Zugang zum Gebäude könnte von der Seine-Seite erfolgt sein, wo derzeit Bauarbeiten stattfinden.

Nachdem sie die Fenster eingeschlagen hatten, betraten zwei Männer das Gebäude, während der dritte draußen blieb. Vorläufig wurden aus der Schmuckkollektion des Museums neun Gegenstände entwendet, die Napoleon und der Kaiserin gehörten. Darunter waren eine Halskette, eine Brosche und ein Diadem, die in speziellen Vitrinen ausgestellt waren, die den französischen Monarchen gewidmet sind.
Nach Angaben von Quellen des Louvre blieb der berühmte „Regent“ – der größte Diamant der Sammlung mit über 140 Karat – am Platz und wurde nicht gestohlen. Der Gesamtschaden ist noch nicht bewertet, und die Ermittlungen dauern an. Das Museum verspricht, den Betrieb nach Abschluss der Sicherheitsprüfungen und Ermittlungsmaßnahmen wieder aufzunehmen.

