In der kleinen französischen Stadt Neuville-sur-Saône in der Nähe von Lyon stieß ein Mann, der mit den Bauarbeiten für einen Swimmingpool auf seinem Grundstück begonnen hatte, auf einen unerwarteten „Schatz“, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf connexionfrance.com. Unter einer Erdschicht fand er mehrere Metallbehälter, die mit Goldbarren und Münzen gefüllt waren. Der Gesamtwert des Fundes wird von Experten auf etwa 700.000 € geschätzt.
Unter den Funden befanden sich Goldmünzen und 18 Barren, jeder mit einem Gewicht zwischen 500 Gramm und 1 Kilogramm. Nach ersten Schätzungen stammt ein Teil des Goldes aus den Jahren 1940–1950, also aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Mann informierte sofort die Gemeindebehörden und die Polizei über den Fund. Nach der Überprüfung bestätigten Experten, dass der Schatz nicht mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung steht. Nach französischem Recht gehört ein auf Privatgrundstück gefundenes Gut dem Finder, sofern kein anderer rechtmäßiger Eigentümer existiert.
Vertreter der örtlichen Verwaltung bestätigten, dass der Mann das volle Recht hat, das Gold zu behalten. Es handelt sich um einen der seltenen Fälle im modernen Frankreich, in denen gefundene Edelmetalle nicht zugunsten des Staates eingezogen werden. Mögliche Herkunft des Schatzes
Experten vermuten, dass das Gold vom früheren Hauseigentümer während der Kriegsjahre oder in der Nachkriegszeit versteckt wurde, als viele Franzosen wirtschaftliche Unsicherheiten befürchteten. Damals wurde Gold oft als Mittel zur Kapitalerhaltung verwendet.
Die örtlichen Behörden planen, diesen Fall in die offizielle Stadtchronik als „einen der wertvollsten Alltagsfunde in der Region Lyon“ aufzunehmen. Der Mann selbst möchte anonym bleiben, gab aber gegenüber Journalisten zu, dass er einen Teil des Geldes für die Restaurierung des örtlichen historischen Museums spenden will.
Ein weiterer aufsehenerregender Fall aus Frankreichs Nachbarland erinnert an tragische Ereignisse in Deutschland – über die Krankenschwester, die wegen Mordes an zehn Patienten zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, lesen Sie hier.

