In Hamburg hat eine Messerattacke einen Großeinsatz des SEK ausgelöst. Ein schwer verletzter Mann schleppte sich blutend auf die Straße, während die Polizei sofort die Verfolgung des Täters, berichtet osteopathisch-leben.de.
Im Stadtteil Stellingen entwickelte sich die Lage innerhalb weniger Minuten zu einer akuten Gefahrenlage: Elitebeamte umstellten ein Einfamilienhaus und gingen in Position. Nach ersten Erkenntnissen spielte sich dort ein Streit ab, der mit einer schweren Messerverletzung endete. Die Dynamik des Vorfalls führte dazu, dass zahlreiche Einsatzkräfte mobilisiert wurden.

Nach Informationen der BILD brach der Streit am Dienstag gegen 12.15 Uhr in einem Haus an der Kieler Straße aus. Wie viele Personen daran beteiligt waren, ist noch unklar, doch fest steht, dass ein Mann mit Stichverletzungen aus dem Gebäude auf die Straße kroch und um Hilfe rief. Sein Zustand verdeutlichte, wie gefährlich die Situation gewesen sein musste.
Rund 20 Streifenwagen eilten zum Einsatzort. Während der Verletzte notärztlich versorgt und ins Krankenhaus gebracht wurde, sicherte das SEK das alte Wohnhaus im Nordwesten Hamburgs. Die Spannung stieg, bis schließlich der Befehl zum Zugriff kam. Die Spezialkräfte durchsuchten das Gebäude Raum für Raum.
Trotz des schnellen Eingreifens fanden die Beamten jedoch keinen Täter. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte er unmittelbar nach dem Angriff geflohen sein. Die Polizei setzt die Fahndung fort, prüft Hinweise aus der Nachbarschaft und versucht nachzuvollziehen, auf welchem Weg der Angreifer entkommen konnte.
Während die Polizei in Hamburg weiter nach dem Täter sucht, rückt zugleich ein weiterer aufsehenerregender Vorfall in den Fokus, über den wir bereits berichtet haben.

