Die Sicherheitsbehörden haben fünf Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Bayern geplant zu haben, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf amp.dw.com. Dies teilte die Staatsanwaltschaft München mit. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es sich um einen islamistisch motivierten Tatplan gehandelt haben.
Die Ermittlungen wurden durch Hinweise aus dem Ausland ausgelöst. Sicherheitsbehörden eines befreundeten Staates hatten deutsche Stellen über mögliche Vorbereitungen für einen Angriff informiert. Daraufhin leiteten Polizei und Staatsanwaltschaft umfangreiche Maßnahmen ein, die schließlich zur Festnahme der Verdächtigen führten.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um Männer im Alter zwischen 22 und 56 Jahren. Nach Angaben der Ermittler besitzen sie unterschiedliche Staatsangehörigkeiten, darunter Ägypten, Syrien und Marokko. Ein Verdächtiger soll andere zur Begehung eines Anschlags angestiftet haben.
Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden wurde unter anderem ein Angriff mit einem Fahrzeug auf Besucher eines Weihnachtsmarktes in Betracht gezogen. Konkrete Angaben zu Ort und Zeitpunkt des geplanten Anschlags wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht.
Alle fünf Männer wurden einem Haftrichter vorgeführt und befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an. Dabei wird geprüft, ob weitere Personen in die Planungen eingebunden waren und wie weit die Tatvorbereitungen bereits fortgeschritten sind.

Der Fall ereignet sich vor dem Hintergrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen während der Weihnachtszeit. Weihnachtsmärkte stehen seit Jahren im besonderen Fokus der Sicherheitsbehörden, da sie als potenzielle Ziele für Anschläge gelten.
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