Das Finale von „The Voice of Germany 2025“ entwickelte sich zu einem echten Nervenspiel, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf t-online.de. Am Ende entschieden wenige Prozentpunkte – und eine Kandidatin gewann, die bereits einmal aus dem Wettbewerb ausgeschieden war.
Ein Live-Finale mit eigenen Songs
Am Freitagabend standen sieben Finalistinnen und Finalisten live auf der Bühne von ProSieben. Wochen intensiver Arbeit mit ihren Coaches lagen hinter ihnen, und genau das war in den Auftritten spürbar. Jede und jeder präsentierte einen eigenen Song, für einige war es der erste selbstgeschriebene Titel vor einem so großen Publikum.
Ein fester Bestandteil des Abends waren auch die gemeinsamen Performances mit den Coaches. Diese Duette zeigten nicht nur die musikalische Entwicklung, sondern auch die persönliche Verbindung zwischen Talenten und Trainern. Nach allen Auftritten lag die Entscheidung schließlich beim Publikum, das per Voting den Titel „The Voice of Germany 2025“ vergab.
Ein hauchdünner Vorsprung für Ann Mosters

Den Sieg holte sich die 20-jährige Ann Mosters mit ihrem Song „Gravity“. Das Stück entstand einst in ihrem Kinderzimmer, wirkte im Finale aber wie ein klarer, gereifter Auftritt. Genau diese Mischung aus Nähe und Ehrlichkeit überzeugte viele Zuschauerinnen und Zuschauer.
Der Abstand zur Konkurrenz war minimal. Moderator Thore Schölermann nannte die Zahlen offen: Ann Mosters kam auf 24,89 Prozent der Stimmen, Max Pese folgte mit 23,31 Prozent. Die Differenz betrug lediglich 1,58 Prozentpunkte. Platz drei ging an Greta Heymann.
Ein Comeback mit besonderer Bedeutung
Für Ann Mosters ist dieser Erfolg mehr als nur ein Sieg. Bereits 2023 hatte sie an „The Voice of Germany“ teilgenommen, schied damals jedoch in einer früheren Runde aus. Zu dieser Zeit wurde sie von Ronan Keating gecoacht, der Weg ins Finale blieb ihr verwehrt.
2025 kehrte sie als All-Stars-Teilnehmerin zurück – diesmal an der Seite von Nico Santos. Die Zusammenarbeit zahlte sich aus. Nach dem Finale zeigte sich der Coach sichtlich bewegt und sagte, wie froh er sei, dass Ann diesen Weg noch einmal gegangen sei – und diesmal mit ihm.
Das stärkste Team im Finale
Nico Santos stellte im Finale die größte Gruppe. Drei seiner Talente schafften es in die letzte Show, mehr als bei jedem anderen Coach. Neben Ann Mosters und Greta Heymann gehörte auch Marvin Tapper zu seinem Team.
Diese Konstellation sorgte für zusätzliche Spannung. Selbst innerhalb eines Teams war das Niveau extrem hoch, was den Wettbewerb insgesamt noch enger machte und das Finale deutlich prägte.
Weniger Talente, gleiche Chancen

Die übrigen Coaches gingen mit kleineren Teams ins Rennen. Shirin David wurde von Vasco José Mano und Oksu vertreten, Smudo und Beck standen hinter Bernarda Brunović. Rea Garvey erreichte das Finale mit Max Pese, der am Ende nur knapp den Sieg verpasste.
Garvey brachte es während der Show auf den Punkt. Er sprach vom konkurrenzstärksten Finale, das er je erlebt habe. Diese Einschätzung spiegelte die Stimmung des Abends wider und erklärte, warum das Voting bis zuletzt offen blieb.
Ein bewährtes Format mit hoher Spannung
„The Voice of Germany“ beginnt traditionell mit den Blind Auditions, bei denen die Coaches die Stimmen hören, ohne die Kandidaten zu sehen. Dreht sich ein Stuhl, ist der erste Schritt geschafft. Danach folgt Runde um Runde, in der sich die Talente mit Unterstützung erfahrener Musiker beweisen müssen.
Gerade dieses System sorgte auch 2025 für ein ausgeglichenes und intensives Finale. Ein gelungenes Comeback, ein extrem knappes Ergebnis und starke Coach-Teams machten die letzte Show zu einem Moment, an den sich viele Zuschauer noch lange erinnern werden.
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