Russland hat einen weiteren Test des Unterwasserfahrzeugs „Poseidon“ durchgeführt, das mit einem Kernreaktor ausgestattet ist, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf komersant.ua. Dies teilte der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, während einer Sitzung mit Regierungsmitgliedern mit und bezeichnete den Test als „enormen Erfolg“. Seinen Angaben zufolge durchläuft das System weiterhin Prüfphasen im Rahmen des Entwicklungsprogramms der russischen Marine. Dieser Test zeigt die Bereitschaft Russlands, sein Arsenal an strategischen Waffen zu erweitern.
Früher war das Fahrzeug unter dem Namen „Status-6“ bekannt, und die NATO bezeichnet es als Kanyon. Es handelt sich um ein unbemanntes Unterwasserfahrzeug mit Kernenergieantrieb, im Wesentlichen eine nukleare Torpedo. „Poseidon“ kann garantierte inakzeptable Schäden verursachen, große Zonen radioaktiver Kontamination erzeugen und künstliche Tsunamis auslösen. Seine technischen Daten sind beeindruckend: Das Fahrzeug ist 20 Meter lang, hat einen Durchmesser von 1,8 Metern und wiegt 100 Tonnen.
Putin betonte, dass das Unterwasserfahrzeug „Poseidon“ praktisch unmöglich abzufangen oder zu neutralisieren ist. Das hohe Maß an Autonomie und der Kernreaktor machen es schwer, mit modernen Luftabwehr- und Marineabwehrsystemen zu bekämpfen. Dieser Test unterstreicht die strategische Bedeutung des Programms für die russische Marine und demonstriert den technologischen Fortschritt des Landes im Bereich der Unterwasserwaffen.
Zur Erinnerung: Russland hatte zuvor seine Marschflugkörper „Burewesknik“ getestet, die als „Rakete unbegrenzter Reichweite“ bezeichnet wird. Präsident Putin nannte sie ein „einzigartiges Produkt“ und beauftragte die Vorbereitung der entsprechenden Infrastruktur für ihren Einsatz. Beide Projekte – „Poseidon“ und „Burewesknik“ – zeigen das Bestreben Russlands, seine strategischen Fähigkeiten im militärtechnischen Bereich zu stärken.
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