Morgen, am 28. Oktober, gedenken die orthodoxen Gläubigen der heiligen Märtyrer Terentios und Neonila sowie der heiligen Paraskeva Freitag. Dieser Tag ist dem Mut, Glauben und Dienst an Gott gewidmet und erinnert auch an die Bedeutung von Güte, Barmherzigkeit und geistiger Stärke, berichtet osteopathisch-leben.de.
Heilige Geschichte von Terentios und Neonila
Terentios war ein treuer christlicher Diener, und seine Frau Neonila war eine treue Nachfolgerin Christi. Gemeinsam zogen sie sieben Kinder groß: Sarvil, Fota, Theodul, Hierax, Nit, Vil und Eunika, die ebenfalls fromm lebten und an Jesus Christus glaubten.
Während der Christenverfolgungen erlitt die Familie grausame Schikanen. Heiden quälten sie: sie wurden aufgehängt, gepeinigt, mit Essig übergossen und ihre Körper angezündet. Trotz Schmerz und Leid blieben sie Christus treu. Schließlich wurden alle Familienmitglieder enthauptet, weil sie sich weigerten, ihren Glauben abzulegen, und wurden so zu einem Symbol unerschütterlicher Hingabe an Gott.
Heilige Paraskeva Freitag

Am 28. Oktober wird auch des heiligen Paraskeva Freitag gedacht. Sie wurde im 3. Jahrhundert in der Stadt Epiv (heutige Türkei) in einer frommen christlichen Familie geboren. Schon in jungen Jahren verzichtete Paraskeva auf Heirat und materielle Güter und widmete sich dem Dienst an Gott. Sie zeichnete sich durch strenge Fastenpraxis, Gebet, Wohltätigkeit und Barmherzigkeit aus und half Armen, Kranken und Bedürftigen.
Paraskevas Leben fiel in die Zeit der Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian. Sie wurde wegen ihrer Verkündigung des Glaubens und ihrer Treue zu Christus verhaftet. Die Heilige erlitt schwere Folterungen, blieb jedoch standhaft im Glauben und starb schließlich als Märtyrerin.
Was man am 28. Oktober nicht tun sollte
An diesem Tag ist es wichtig, Emotionen zu zügeln und Konflikte zu vermeiden. Schimpfen Sie nicht, klären Sie keine Streitigkeiten mit Verwandten oder Ehepartnern und verweigern Sie keine Hilfe für Bedürftige.
Besonders vorsichtig sollten Frauen sein: Es ist besser, nicht zu waschen, nähen, stricken, sticken oder spinnen – die Energie dieses Tages ist nicht günstig für Arbeiten mit Stoff und Garn.
Was man am 28. Oktober tun kann
Die heilige Paraskeva ist diejenige, an die sich Orthodoxe mit den innigsten Bitten wenden. Zu ihr betet man für:
- ein glückliches Eheleben und Harmonie in der Familie;
- die Gabe eines Kindes und eine leichte Geburt;
- die Gesundheit des Kindes und das Wohlergehen der Kinder;
- weise Ratschläge in schwierigen Lebenssituationen.
Das Gebet zu der heiligen Paraskeva hilft, inneren Frieden, Kraft und Unterstützung zu finden und erinnert gleichzeitig an die Bedeutung von Barmherzigkeit und geistiger Harmonie im Leben eines jeden Menschen.
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