In Plüschow im Nordosten Deutschlands ist offiziell der Bau des Erhardt-Museums gestartet. Das Projekt markiert die erste Museumsarchitektur von Francis Kéré und seinem Büro Kéré Architecture in Europa, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf archdaily.com. ArchDaily berichtet, dass das Museum eine Fläche von 1.400 m² haben wird und in enger Zusammenarbeit mit HK Architekten sowie Hermann Kaufmann + Partner ZT GmbH entwickelt wurde.
Das Museum widmet sich der Fotografie und zeitgenössischen Kunst. Initiiert wurde es von Dr. Jens Erhardt, dem Sohn des Künstlers Alfred Erhardt, und seiner Frau Elke Weicht-Erhardt. Ziel ist es, das Lebenswerk des Künstlers, Fotografen und Filmregisseurs zu würdigen, der eine zentrale Figur der deutschen „Neuen Sachlichkeit“ war.

Das Gebäude liegt in der Nähe der Ostsee, direkt neben Schloss Plüschow, einer Residenz für Künstler und Galerie. Die Architektur des Museums verbindet traditionelle Handwerkstechniken und regionale Materialien. Holz- und Lehmkonstruktionen, eine Holzpergola, die klassische Giebelformen aufgreift, sowie ein Dachgarten fügen sich harmonisch in die Landschaft ein.


Auch die Umgebung spielt eine zentrale Rolle: Das Gelände ist so gestaltet, dass Regenwasser gesammelt und für die Bewässerung genutzt wird, wodurch externe Ressourcen geschont werden. Die Gesamtfläche des Museumsgeländes beträgt 6.871 m², davon sind 3.973 m² als Gartenfläche vorgesehen. Die Planung legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und eine enge Verbindung mit der Natur.
Die Fertigstellung und Eröffnung des Erhardt-Museums ist für Ende 2027 geplant, Besucher dürfen sich auf ein einzigartiges Kunsterlebnis freuen. Entdecken Sie auch weitere spannende Kulturprojekte in Norddeutschland, die Kunst und Architektur verbinden.
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