In Biberach (Baden-Württemberg) hat am Montagmittag ein Alarm wegen einer möglichen Schusswaffe für Aufregung gesorgt, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf bild.de. Zwei benachbarte Realschulen wurden betroffen, und die Polizei rückte mit einem großen Aufgebot an.
Gegen 13 Uhr ging bei den Einsatzkräften die Meldung ein, dass sich eine bewaffnete Person in der Nähe der Schulen aufhalten könnte. Die Realschulen Pestalozzi und Wieland wurden sofort von zahlreichen Polizeistreifen umstellt, während sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte noch in den Gebäuden befanden. Die Ermittler reagierten entschlossen und stellten das Umfeld umgehend unter Schutz, um jedes Risiko für die Kinder und das Personal auszuschließen.
Derzeit findet ein Polizeieinsatz in Biberach am Pestalozzi- und Wielandgymnasium statt. Wir sind mit starken Kräften vor Ort. Bitte meidet den Bereich.
— Polizei Ulm (@PolizeiUL) November 24, 2025
Wir halten Euch auf dem Laufenden. pic.twitter.com/zARTtd0ysH
Kurz nach Beginn des Einsatzes teilte die Polizei über soziale Netzwerke mit, dass es bislang keine Hinweise auf eine unmittelbare Bedrohung gebe. Trotzdem nahmen die Beamten die Situation äußerst ernst und durchsuchten die Schulgebäude systematisch. Gleichzeitig forderten sie Passanten und Autofahrer auf, den Bereich großräumig zu meiden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern.
Am späten Nachmittag brachte der Großeinsatz Klarheit. Nach intensiver Suche meldeten die Ermittler gegen 17 Uhr Entwarnung: Es konnten keinerlei Hinweise auf eine bewaffnete Person gefunden werden. Nun wird untersucht, wie der Alarm ausgelöst wurde und wer die ursprüngliche Meldung abgesetzt hat. Die Klärung des Meldewegs ist Teil der laufenden Ermittlungen.

Während des Einsatzes wurden viele Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus den Gebäuden geführt. Eine genaue Zahl steht noch nicht fest, doch die Einsatzkräfte kümmerten sich um alle Betroffenen und stellten Unterstützung bereit. Für Angehörige richtete die Polizei zudem eine Anlaufstelle sowie eine telefonische Hotline ein, über die zahlreiche Ratsuchende zeitnah informiert werden konnten. Nachdem feststand, dass keine Gefahr mehr besteht, trat das eingesetzte Personal den Rückzug an.
Die angespannte Lage in Biberach zeigt erneut, wie schnell unerwartete Ereignisse den Alltag prägen können, ähnlich wie die Wetterextreme während des Wintersturms in Deutschland.

