Am Abend des 31. Oktober 2025 hat der internationale Flughafen Berlin-Brandenburg seinen Betrieb vorübergehend eingestellt, nachdem ein unbekannter Drohne im Luftraum gesichtet wurde, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf bild.de. Der Vorfall ereignete sich über dem südlichen Teil des Flughafens, was die Flughafenverwaltung dazu veranlasste, eine zweistündige Einschränkung für Starts und Landungen einzuführen. Offiziellen Angaben zufolge wurden von 20:00 bis 22:00 Uhr alle Flüge aus Sicherheitsgründen für Passagiere und Personal gestoppt.
In dieser Zeit mussten 11 Flugzeuge auf andere deutsche Flughäfen umgeleitet werden. Vier Maschinen landeten in Leipzig, weitere vier in Dresden und drei in Hamburg. Aufgrund der Störung des Flugplans wurden Flüge nach London, Birmingham und Stockholm gestrichen, was auch zu Verzögerungen für Transitpassagiere führte. Nachdem die Gefahr beseitigt war, nahm der Flughafen seinen Betrieb wieder normal auf.
Deutsche Medien weisen darauf hin, dass dies nicht der erste Vorfall dieser Art im Land ist. Anfang Oktober 2025 musste der Flughafen München dreimal seinen Betrieb vorübergehend einstellen, nachdem Drohnen in verbotenen Bereichen gesichtet wurden. Solche Vorfälle unterstreichen die Relevanz der Sicherheit der zivilen Luftfahrt und den Bedarf an verstärkter Kontrolle über die Nutzung von Drohnen in Flughafennähe.
Experten für Luftfahrtsicherheit betonen, dass bereits eine einzelne unbekannte Drohne eine potenzielle Kollision mit Passagierflugzeugen beim Start oder bei der Landung darstellen kann. Daher werden in Deutschland zunehmend Forderungen laut, die Verantwortung für die illegale Nutzung von Drohnen im Flughafenbereich zu verschärfen.
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