Das Treffen des US-Präsidenten Donald Trump mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping, das am 30. Oktober in Busan stattfand, sollte nicht als direkter Schritt zur Beilegung des Krieges in der Ukraine verstanden werden, berichtet osteopathisch-leben.de unter Bezug auf glavred.net. Das Hauptziel der Gespräche bestand darin, bilaterale Beziehungen und Fragen von gemeinsamem Interesse, einschließlich des russischen Krieges gegen die Ukraine, zu erörtern. Experten betonen, dass das Treffen strategische Bedeutung für die globale Politik und Wirtschaft hat.
Der Politik- und Wirtschaftsexperte Taras Zahorodnij betont, dass China keinen Druck auf Russland ausüben wird, da der Kreml chinesische Interessen sichert. Während die USA Ressourcen auf den Krieg zwischen Russland und der Ukraine konzentrieren, schützt China sich vor dem Einfluss der USA und erhält weiterhin Ressourcen aus Russland. Dabei ist Peking nicht in der Lage, die gesamte Öl- und Gasinfrastruktur Russlands, einschließlich der Raffinerien, wiederherzustellen, weshalb es für die Ukraine wichtig ist, weiterhin Angriffe auf russisches Gebiet durchzuführen, um die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Lähmung zu schaffen.
Zahorodnij weist auch darauf hin, dass Trump erkannt hat, dass es keinen Sinn macht, über die Zukunft Russlands ohne die Beteiligung Chinas zu diskutieren. Die Gespräche konzentrieren sich auf umfassende Fragen, insbesondere den Handel, und nicht auf direkte Friedensinitiativen in Bezug auf die Ukraine. Journalist Vadim Denysenko ergänzt, dass China an einem mäßig geschwächten Russland interessiert ist, das von Peking abhängig ist und dessen Machtzentrum nach Osten verschoben wird.
Experten stellen fest, dass das optimale Ergebnis des Krieges für China darin besteht, dass sowohl Moskau als auch Kiew von „ihrem Sieg“ sprechen können. Ein solches Gleichgewicht verschafft Peking strategische Vorteile und Kontrolle über den Einfluss in der Region. Positiv betrachtet werden die USA und China früher oder später gezwungen sein, eine Vereinbarung zu treffen, und die ukrainische Frage wird unweigerlich in ein breiteres Paket von Abkommen über Europa einfließen.
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