In Kalifornien reichte die Familie der 19-jährigen Krysta Tsukahara eine Klage gegen Tesla wegen eines tragischen Unfalls mit einem Cybertruck ein. Im Herbst prallte das Auto mit hoher Geschwindigkeit in Piedmont gegen einen Baum und fing Feuer, berichtet die Website osteopathisch-leben.de, unter Verweis auf theguardian.com. Im Fahrzeug waren vier Insassen, überlebte nur einer.
In der Klageschrift wird angegeben, dass das Mädchen nicht durch den Aufprall starb, sondern weil es nicht aus dem brennenden Fahrzeug entkommen konnte. Als die Stromversorgung ausfiel, blockierten sich die Türen und die Griffe waren unzugänglich. Der Notausgang im Inneren war versteckt, und die Rettungskräfte konnten das Auto von außen nicht schnell öffnen.
Die Konstruktion dieses Fahrzeugs hat Krysta im Stich gelassen. Es gab keinen zugänglichen mechanischen oder Notausgang – erklärte der Anwalt.
Die Türgriffe von Tesla wurden bereits von Sicherheitsexperten kritisiert. Ihre Konstruktion wird von der Nationalen Verkehrssicherheitsbehörde der USA untersucht. In dem Dokument wird betont, dass das Unternehmen bereits vor solchen Risiken gewarnt wurde.
Die Familie reichte auch eine Klage gegen das Eigentum des Fahrers Soren Dixon ein, der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand und bei dem Unfall starb. Ein Zeuge versuchte, die Insassen zu retten, konnte jedoch nur einen herausziehen. Krysta starb an Rauch und Verbrennungen, ohne eine Chance, zu entkommen.

