Am Morgen des 18. Oktober kam es im Süden Finnlands zu mehreren massiven Kettenunfällen, an denen Dutzende Fahrer beteiligt waren. Grund dafür war eine plötzliche Verschlechterung der Wetterbedingungen: Dichter Nebel in Kombination mit Temperaturen um den Gefrierpunkt führte zu unsichtbarem Glatteis auf den Straßen, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf yle.fi. Unter diesen schwierigen Bedingungen war die Sicht stark eingeschränkt, und die rutschige Fahrbahn verursachte eine Serie von Verkehrsunfällen mit Dutzenden Fahrzeugen.
Allein im Gebiet der Stadt Lahti auf der Autobahn Nelostie waren 40 Fahrzeuge betroffen, und zehn Personen erlitten leichte Verletzungen. Unter den Verletzten befanden sich sogar Polizisten, die den Verkehr regelten. Diese Situation wurde zu einer echten Herausforderung für die Fahrer, da das unerwartete Glatteis das Fahren äußerst schwierig machte.
Unter den Unfallbeteiligten befand sich auch die Yle-Journalistin Tuija Nieminen. Sie berichtete, dass der Nebel plötzlich aufgetreten sei und die Straße sich sofort in eine wahre Eisbahn verwandelt habe. Die Polizei, die den Verkehr anhielt, bemerkten sie erst im letzten Moment. Der Versuch zu bremsen endete damit, dass ihr Auto ins Schleudern geriet und ein anderes Fahrzeug streifte.
Auf einer anderen Strecke in Richtung Tampere kippte ein Tanklastwagen um, was zu einem weiteren Kettenunfall mit etwa einem Dutzend Fahrzeugen führte. Der Verkehr musste in beiden Richtungen vollständig gesperrt werden. Aufgrund der zahlreichen Unfälle blieb der Straßenverkehr mehrere Stunden lang beeinträchtigt, doch bis zum Mittag war die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben.

