Die Passagiere des Fluges CA139 der Fluggesellschaft Air China, der von Hangzhou (China) nach Seoul (Südkorea) unterwegs war, befanden sich während des Fluges in einer gefährlichen Situation. Im oberen Gepäckfach entzündete sich eine Lithiumbatterie, die sich im Handgepäck eines Passagiers befand, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf people.com. In den im Internet verbreiteten Videos des Vorfalls sind Rauch und Flammen zu sehen, die aus dem Fach schlagen und Panik unter den Passagieren an Bord auslösen.
Die Besatzung handelte schnell und professionell, um das Feuer zu löschen. Passagiere riefen um Hilfe, während die Flugbegleiter der Airline den Brand zügig unter Kontrolle brachten und seine Ausbreitung verhinderten. Air China bestätigte, dass niemand verletzt wurde und alle Passagiere in Sicherheit sind.
Aus Sicherheitsgründen wurde das Flugzeug zu einer außerplanmäßigen Landung am Flughafen Shanghai Pudong umgeleitet, wo zusätzliche Sicherheitsüberprüfungen durchgeführt wurden. Dieser Vorfall unterstreicht erneut die Bedeutung einer strengen Kontrolle des Gepäcks und der Einhaltung der Vorschriften für den Transport elektronischer Geräte.
Lithiumbatterien, die in alltäglichen Geräten wie Laptops, Handys und Powerbanks enthalten sind, können sich unerwartet entzünden – etwa durch Beschädigung, Überladung oder unsachgemäße Verpackung. Die Bundesluftfahrtbehörde warnt, dass solche Vorfälle häufiger auftreten, als man denkt, und stets eine ernsthafte Gefahr an Bord darstellen.
Passagiere und Fluggesellschaften sollten sich der Risiken im Zusammenhang mit Lithiumbatterien bewusst sein und die Sicherheitsvorschriften für deren Transport strikt befolgen. Dies hilft, Notfälle zu vermeiden und die Flugsicherheit zu gewährleisten.

