Deniz Kosek, die Halbschwester des bekannten Fußballspielers Mesut Özil, hat den endgültigen Bruch mit ihrer Familie erklärt, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf t-online.de. Sie betonte, dass sie keinerlei Verbindung mehr zu dem Nachnamen haben möchte, den sie nach ihrer Hochzeit eigentlich wieder annehmen wollte.
Noch vor wenigen Monaten träumte die Stylistin und TV-Persönlichkeit Deniz Kosek davon, wieder den Namen Özil zu tragen. Ihre Hochzeit im Oktober sollte ein Symbol für einen Neuanfang und ein Zeichen familiärer Einigkeit werden. Doch alles kam anders – heute zieht sie einen klaren Schlussstrich unter ihren familiären Hintergrund und das berühmte Nachnamenserbe.
In einem Interview mit dem deutschen Sender RTL erklärte Deniz, ihr Entschluss, den Namen Özil öffentlich zu verwenden, habe nichts mit dem Ruhm ihres Bruders zu tun gehabt. „Ich wollte lediglich die familiäre Verbundenheit zeigen, da alle Kinder meines Vaters diesen Namen tragen“, sagte sie. Heute klingen ihre Worte ganz anders: „Wenn man so ignoriert wird und dadurch ein so negatives, zerrissenes Familienbild entsteht – auch wegen Mesuts Rücktritt vom Fußball und seiner politischen Karriere – dann will ich ehrlich gesagt nichts mehr damit zu tun haben, nicht einmal mit dem Namen!“
Im Frühjahr schien eine Versöhnung noch möglich. Doch die Hochzeit, die eigentlich ein Moment der Nähe werden sollte, vertiefte die Entfremdung nur noch weiter. Deniz erzählte, sie habe gehofft, ihr Vater würde sie an diesem besonderen Tag zum Altar führen. „Ich schickte ihm eine Einladung, doch später erfuhr ich, dass er umgezogen war, ohne mir Bescheid zu geben“, sagte sie enttäuscht.
Diese Erfahrung war für sie ein Wendepunkt. „Mein Bild von Familie ist ein anderes. Ich erziehe meine Kinder mit Liebe und Respekt. Wenn Enttäuschungen sich ständig wiederholen, muss man irgendwann ‘Stopp’ sagen“, betonte Kosek. Nun will sie sich auf ihre eigene Karriere konzentrieren und neue Fernsehprojekte vorantreiben, die sie schon länger geplant hatte.
Noch im Frühjahr hatte Deniz ganz anders geklungen. Im Mai kündigte sie an, künftig den Doppelnamen Kosek-Özil führen zu wollen. „Ich möchte mich nicht von meiner Familie distanzieren“, sagte sie damals. Heute hat sie ihre Meinung völlig geändert. „Ich habe den Kontakt schon einmal abgebrochen, wurde aber überredet, ihn wiederherzustellen. Dieses Mal ist meine Entscheidung endgültig“, fasste sie zusammen.
Ihre Entscheidung markiert einen klaren Neuanfang im Privatleben – während im deutschen Fußball derzeit über die Zukunft von Niclas Füllkrug gesprochen wird, der vor einer Rückkehr in die Bundesliga stehen könnte.

