Der ehemalige französische Radfahrer Charles Cost ist im Alter von 101 Jahren gestorben, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf Equipe France. Er galt als ältester lebender Olympiasieger. Sein Tod wurde von der Pressestelle von FranceOlympique bestätigt. Die Nachricht über seinen Tod veröffentlichte die französische Sportministerin Marina Ferrari und erklärte, dass Cost am vergangenen Donnerstag gestorben sei.
Charles Cost wurde am 8. Februar 1924 in Ollioules geboren. Bei den Olympischen Spielen 1948 gewann er zusammen mit Fernand Decanali, Pierre Adam und Serge Blusson die Goldmedaille im Mannschaftsverfolgungsrennen. Im selben Jahr sicherte er sich bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft die Bronzemedaille im Einzelverfolgungsrennen. Darüber hinaus belegte Charles bei dem legendären Rennen Paris–Roubaix 1950 den vierten Platz.

Im Jahr 2024 trug er das olympische Feuer bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Paris im Rollstuhl und wurde damit zum ältesten Fackelträger der Geschichte. Cost übergab das Feuer an das letzte Paar von Fackelträgern – die französischen Goldmedaillengewinner Marie-José Pérec und Teddy Riner.
Im Januar 2025 wurde er nach dem Tod von Agnès Keleti zum ältesten lebenden Olympiasieger. Sein langes Leben und seine sportlichen Erfolge machten ihn zur Legende des französischen Radsports und zu einem Vorbild für neue Generationen von Athleten.
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