In Israel hat eine zufällige Entdeckung Archäologen und Geschichtsliebhaber gleichermaßen überrascht: Ein Mann stieß in der Nähe des Sees Genezareth auf einen byzantinischen Schatz, berichtet die Website osteopathisch-leben.de unter Berufung auf livescience.com. Der Amateur-Schatzsucher Edi Lipsman untersuchte mit einem Metalldetektor einen Hang auf den Golanhöhen in der Nähe der antiken Stadt Hippos, als sein Gerät anschlug. „Die Münzen kamen eine nach der anderen aus der Erde, und ich konnte meinen Augen nicht trauen“, erinnerte er sich.
Archäologen schlossen sich schnell den Nachforschungen an. Schließlich wurden 97 byzantinische Münzen aus dem 6.–7. Jahrhundert n. Chr. entdeckt – mit den Porträts der Kaiser des Oströmischen Reiches, von Justinian dem Großen bis zu Herakleios I. Außerdem fanden sich unter den Funden Dutzende goldener Schmuckstücke aus derselben Epoche, alle in ausgezeichnetem Zustand.

Warum der Schatz vergraben wurde, konnte bislang nicht eindeutig festgestellt werden. Archäologen vermuten jedoch, dass dies im Jahr 614 während der Invasion der Sassaniden in Palästina geschah, als viele wohlhabende Bürger ihre Ersparnisse versteckten, um sie vor den Eindringlingen zu schützen.
Während Historiker ihre Untersuchungen fortsetzen, bleibt das genaue Datum, wann der Schatz der Öffentlichkeit präsentiert wird, unbekannt. Der Bericht über diesen einzigartigen Fund ist jedoch bereits zugänglich.
Auch vor der Küste von Florida wurden mehr als tausend Gold- und Silbermünzen entdeckt – ein Schatz spanischer Galeonen aus dem Jahr 1715. Während Experten die Funde weiter untersuchen, ist der Bericht über diesen außergewöhnlichen historischen Schatz bereits verfügbar.

